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WM 2012: Es geht nicht nur um Gold
Freitag, 04.Mai 2012 - 8:07 - Wenn heute die Eishockey WM in Schweden und Finnland eröffnet wird, dann tut sie das mit den üblichen Verdächtigen als Titelfavoriten. Doch der neue Modus birgt durchaus Spannung und auch für die kleineren Nationen ihren Anreiz. Darüber hinaus schwebt über dem Turnier ein Hauch von Olympia: die ersten Plätze für Sotchi 2014 werden vergeben!

Ab heute blickt fast die ganze Eishockeywelt nach Helsinki und Stockholm. Die Eishockey-Titelkämpfe bilden bis 20. Mai den traditionellen Abschluss der Saison. Zumindest in Europa, denn in Nordamerika konzentriert sich die Masse ohnehin auf die NHL Play Offs, das WM Turnier in Skandinavien hat dort maximal zweitrangigen Wert unter den Eishockeyfans.

Im vergangenen Jahr holte Finnland Gold und wurde daraufhin von über 100.000 Fans gefeiert. Als Titelverteidiger richten die Suomi nun gemeinsam mit Vizeweltmeister Schweden, den man im Finale 2011 mit 6:1 deklassiert hatte, zwei Jahre in Folge das WM Turnier aus. Keine guten Voraussetzungen für die Titelverteidigung bzw. für einen skandinavischen Weltmeister: seit 1986 hat kein Gastgeber mehr ein A-Gruppen-Turnier für sich entscheiden können!

Dennoch zählen sowohl Finnland als auch Schweden, wie jedes Jahr, zu den Turnierfavoriten. Ebenfalls stark eingeschätzt werden traditionell die Russen, die mit Pavel Datsyuk (Detroit) und Evgeni Malkin (Pittsburgh) zwei der Superstars dieses Turniers im Kader haben. Noch hat sich die Sbornaja allerdings einige Kaderstellen offen gelassen und will im Verlauf des Turniers nachjustieren, wenn in der NHL die nächsten Mannschaften ausscheiden.

Kanada schickt ein besonders interessantes und von NHL Talenten gespicktes Team ins Rennen. Hier darf man sich vor allem darauf freuen, zukünftige Superstars zu sehen: Super-Rookie Ryan Nugent-Hopkins ist ebenso dabei wie Jeff Skinner, Jordan Eberle und Evander Kane. Grabner Teamkollege John Tavares war im Vorjahr bester Scorer der Ahornblätter und will eine torreiche Saison ebenso erfolgreich abschließen. Im Gehäuse der Nordamerikaner steht mit Cam Ward einer der besten Goalies der NHL, der zudem beim letzten WM Erfolg im Jahr 2007 ebenfalls im Tor stand.

Wohl wieder nur eine Statistenrolle wird dem Team USA zukommen, das eine unspektakulär besetzte Mannschaft ins Rennen schickt. Dennoch sind auch hier 21 der bisher 23 aufgebotenen Spieler aus der NHL, nur John Curry (Hamburg) und Ryan Lasch (Lahti) kommen aus europäischen Teams.

Die Tschechen müssen ohne ihre schillerndste Persönlichkeit auftreten Jaromir Jagr, spielt noch NHL Play Offs), haben aber mit Petr Nedved einen anderen Oldie ins Team berufen. Mit seinen 40 Jahren ist er selbst bei unseren eishockeyverrückten Nachbarn höchst umstritten, wie man auch in der vor einigen Jahren noch großen Eishockeynation Slowakei nicht unbedingt begeistert über das Team ist, das man zum Turnier schickt.

Bei den Wettanbietern hat übrigens Kanada vor Schweden, Russland und Finnland die Nase vorne, wenn es um die Quoten für den Titelgewinn geht.

Es geht auch um Olympia
Während ganz vorne die üblichen Verdächtigen um die Medaillen kämpfen werden, geht es für die Teams dahinter schon um die Olympischen Winterspiele 2014. Die ersten neun Plätze für Stochi werden vergeben und daher heißt das primäre Ziel vorerst einmal „Viertelfinale“. Darauf hofft nicht nur die Schweiz, sondern auch Deutschland, das dank einer guten Vorbereitung sogar auf einen ganz großen Wurf hofft und vielleicht sogar die ganz Großen ärgern möchte.

Der Modus des WM Turniers wurde runderneuert: statt bisher vier Vierergruppen geht es jetzt in zwei Achtergruppen um den Aufstieg ins Viertelfinale. Die besten vier Mannschaften nach der Gruppenphase erreichen die K.O. Phase, die beiden Gruppenletzten steigen ab und werden bei der WM 2013 (3. bis 19. Mai) durch die Aufsteiger Slowenien und Österreich ersetzt.

Alle Spiele live im Internet
Reagiert hat der IIHF auf die Zeichen der Zeit und wird alle 64 Partien dieses WM Turniers live und kostenlos im Internet streamen. Ein eigener YouTube Channel wurde eingerichtet und damit darauf reagiert, dass zwar mehr als 100 Länder grundsätzlich von den Rechteinhabern mittels TV Bildern versorgt werden könnten, die Anzahl an Liveübertragungen aber insgesamt zurück ging. Mit dem Streamingangebot via YouTube will man dem entgegen wirken und wieder eine breitere Masse erreichen.

Tags: NHL , IIHF , Schweden , A-Weltmeisterschaft 2014 in Minsk , A-Weltmeisterschaft 2011 in Bratislava u. Kosice , A-Weltmeisterschaft 2013 in Helsinki und Stockholm , A-Weltmeisterschaft 2012 in Helsinki und Stockholm ,





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