EBEHL, Lufttor, Stimmung Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

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Quelle:HF.at
HF.at Ligacheck – EBEL Woche 19
Montag, 30.Jänner 2012 - 13:59 - Fast schon Halbzeit in der Zwischenrunde der Erste Bank Eishockey Liga und schön langsam wird es richtig interessant. Während in der oberen Gruppe scheinbar die Vorsicht regiert, geht es in der Quali-Runde erwartungsgemäß schon ans Eingemachte. Die größte Schlagzeile der Woche kam aber nicht vom Eis, sondern durch einen Transfer von Meister Salzburg.
Inhaltsverzeichnis:
» Das war in Woche 19...
» Platzierungsrunde (Rang 1 bis 6)
» Qualifikationsrunde (Rang 7 bis 11)


Das war in Woche 19...

Es war die Schlagzeile der Woche und sorgte nicht nur in Österreich, sondern auch quer durch Europa für ein Rauschen im Blätterwald. Titelverteidiger Red Bull Salzburg landete einen Transfercoup und lotst Marty Turco für den Rest der Saison in die Mozartstadt. Das ist nicht irgendein Transfer, wie man auch anhand der Reaktionen leicht erkennen konnte. Der ehemalige NHL Star gilt als Ausnahmetorhüter und hat das auch schon im Rahmen des Red Bull Salute im Dezember unter Beweis gestellt.

Für die EBEL selbst ist ein derartiger Transfer ohne Frage perfekte Werbung – und das auch über die Grenzen der teilnehmenden Länder hinaus. Wenn ein Superstar wie Turco in eine Liga geht, dann sagt das auch etwas über die Qualität aus. Seitens der Konkurrenten wird die Verpflichtung allerdings mit gemischten Gefühlen wahrgenommen. Man meint zwar, dass das eben die Regeln seien, dass man sich bis 31.1. - mit wem auch immer – verstärken darf, doch die Kritik am Megatransfer bleibt trotzdem nicht aus. Von Wettbewerbsverzerrung wird gesprochen, weil die Salzburger wenn es einmal nicht so gut läuft, in den Geldbeutel greifen und sich einfach auf Grund der finanziellen Potenz ganz anders verstärken können, als die Konkurrenz.
Marty Turco lässt das alles ziemlich kalt, der Routinier will nur Eishockey spielen. Beim angeschlagenen Meister will er sofort eine Leaderrolle einnehmen und so vielleicht dem Team entscheidend helfen. Fakt ist, dass Turco zwar eine Riesenverstärkung ist, der dem Titelverteidiger ohne Frage die zweite Luft geben kann, doch der Goalie kann „nur“ Tore verhindern. Schießen müssen diese schon andere. Und selbst ein NHL Star bekommt Probleme, wenn die Abwehr vor ihm nicht sattelfest ist. Die Scheinwerfer werden sich in den nächsten Tagen und Wochen definitiv nur auf Turco richten, jeder Save, jede Bewegung und auch jedes Gegentor werden analysiert werden. Das wiederum erhöht aber auch den Druck, denn jetzt wird von den Mozartstädtern mehr denn je der Titel erwartet.

Bis zur Überreichung des Meisterpokals wird aber noch jede Menge Eishockey gespielt und mittelfristig geht es vorerst einmal darum, die Viertelfinalpaarungen zu eruieren. Dabei befindet sich die Zwischenrunde bereits am besten Weg zur Halbzeit! Das heißt, dass sich die Play Offs mit Riesenschritten nähern und nicht mehr viel Zeit bleibt, um zur Form zu finden.

Doch gerade jetzt zeigt sich, dass der Modus nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Vor allem die obere Gruppe bietet derzeit zum Großteil langweiliges Eishockey, bei dem sich die Spieler nicht unbedingt mit voller Intensität ins Geschehen werfen. Auch wenn die Liga und deren TV Partner permanent die Attraktivität dieser Platzierungsrunde betonen, es ist schlicht und ergreifend nicht so. Der Großteil der Partien ist zäh, ohne viel Körpereinsatz und auch meist ohne der nötigen Konsequenz. Das kannte man aber schon aus der Vergangenheit, als es ebenfalls diese Zwischenrunde gab. Man kann nur hoffen, dass, je näher das Viertelfinale rückt, auch die Attraktivität der Spiele „oben“ wieder steigt. Man darf vor allem gespannt sein, wer nun wirklic hzu taktieren beginnt und sich seinen Gegner sozusagen „aussucht“.

Das gilt vor allem für die obere Gruppe, den unten ist von „aussuchen“ keine Spur. Derzeit kämfpen vier der fünf Teams um die Play Offs und entschieden ist noch gar nichts. Graz hat mit einem Spiel weniger und einer Siegesserie von drei Partien derzeit die besten Karten, doch selbst die Steirer können sich nicht ausruhen. Überraschend ist bislang nur, dass die Adler aus Znojmo im Kampf ums Viertelfinale so gut mitmischen. Wer weiß, ob sich da nicht noch eine Überraschung ergibt...

Nicht ganz so glänzend wie die IceFever Serie wird es am kommenden Wochenende in Zagreb erneut ein Highlight geben. Eigentlich sogar zwei, denn die Kroaten treten zu zwei Freiluftspielen an. Nicht im großen Stil, sondern „nur“ vor 4.500 Fans. Ein Hauch von Winter Classic also auch in der EBEL.

Noch etwas zur zukünftigen Zusammensetzung der EBEL: was mit Jesenice in der nächsten Saison ist weiß man noch immer nicht und auch der „Aufstieg“ von Dornbirn scheint ungewiss. In der EBEL liegt zwar ein Schreiben über den beabsichtigten Einstieg vor, doch der Weg dorthin ist noch ein weiter. Es fehlt am lieben Geld, wobei die Erste Bank als Hauptsponsor der Liga zugesagt hat, bei der Suche nach Financiers zu helfen. Ob das allerdings wiederum eine langfristig zielführende Taktik für einen dauerhaften EBEL Teilnehmer aus Dornbirn ist, darf bezweifelt werden.

HF.at blickt auch nach Woche 19 kurz zurück und schaut, wie es den einzelnen Teams so ergangen ist in den letzten Runden des Wochenendes. Mit den Auf- und Absteigern, den Überraschungen und auch den Spielern der Woche.



» Zu Teil 2: Platzierungsrunde (Rang 1 bis 6)






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